Über mich
Ich komme nicht aus dem Marketing,
sondern von der Baustelle.
Gelernter Installateur, danach Konstrukteur, zuletzt Fachbauaufsicht für technische Gebäudeausrüstung. Prüfen, ob gebaut wurde, was vereinbart war und was die Vorschrift verlangt: das war jahrelang mein Beruf. Auf der Baustelle glaubt man niemandem, weil er überzeugend klingt. Man schaut nach, bevor man abnimmt.
Genau diese Haltung nehme ich mit, wenn ich mit KI arbeite.
Ein Sprachmodell klingt überzeugend, auch wenn es falsch liegt. Wer seine Antworten ungeprüft übernimmt, baut sich Fehler ein, die er später nicht mehr findet. Der Unterschied zur Baustelle ist nur, dass man es dort früher merkt.
Der Weg dahin
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Mit fünfzehn
Lehre als Installateur für Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär
Angefangen habe ich mit fünfzehn im Blaumann. Jahre auf Baustellen, mit dem Werkzeug in der Hand: montieren, anschließen, in Betrieb nehmen, ausbessern, wenn es nicht gepasst hat. Was man dort lernt, steht in keinem Plan, nämlich wie eine Anlage tatsächlich zusammengeht und woran sie scheitert.
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Zweite Lehre
Konstrukteur für HKLS
Dann habe ich einen zweiten Lehrberuf gemacht und die Seite gewechselt: vom Ausführen zum Planen. Dieselben Anlagen, nur diesmal am Bildschirm, bevor sie jemand baut. Wer beides kennt, plant anders.
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Daraus wurde
Fachbauaufsicht für technische Gebäudeausrüstung
Aus dem Planen ergab sich die nächste Aufgabe von selbst: prüfen, ob gebaut wird, was vereinbart wurde und was die Vorschrift verlangt. Große Vorhaben und kleine, über Jahre.
- Quadrill, Linz
- Wasserbaulabor, Wien
- Kinder-Primärversorgungszentrum, AKH Wien
- Bundesrealgymnasium, Tullnerbach
- Althanpark, Wien
Dazu gehörten unzählige Besprechungen, und nach jeder ein Protokoll. Ein einziges hat mich zwischen sechzig und neunzig Minuten gekostet, aus Stichworten und Erinnerung.
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Im Lauf der Zeit
Das erste Mal ein Sprachmodell an einem Prüfbericht
Das Ergebnis war halb brauchbar und halb erfunden, und genau das hat mich nicht mehr losgelassen: Wo liegt die Grenze? Was kann das Ding wirklich, und was tut es nur so?
Seither baue ich Systeme, die ich selbst brauche. Das erste war eine Wissensdatenbank für Fachunterlagen, weil das Nachschlagen zum Beruf gehört und die passende Stelle für den konkreten Fall oft knifflig zu finden ist. Früher zwanzig bis vierzig Minuten je Suche, heute zwei bis fünf. Ein Protokoll dauert statt sechzig bis neunzig Minuten höchstens zehn, samt Korrekturlesen.
Am deutlichsten verändert hat sich aber das Programmieren. Mit KI-Werkzeugen entsteht an einem Wochenende, was ich früher gar nicht angefangen hätte. So sind meine Werkzeuge entstanden, und so ist auch diese Seite gebaut.
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Zuletzt
Prüfung zum KI-Manager
Weil ich wissen wollte, ob das, was ich mir selbst beigebracht habe, auch einer Prüfung standhält. Was die Zertifizierung wert ist und was nicht, steht gleich darunter.
Eines zieht sich durch alles: Wer etwas erledigt hat, wird geprüft. Das galt für den Monteur, für den Planer und für die Firma auf der Baustelle. Für die KI gilt es genauso. Sie schreibt schnell, sie haftet aber nicht, und sie merkt nicht, wenn eine Annahme falsch war. Also lese ich nach, bevor ich etwas übernehme.
Die Zertifizierung, und was sie wert ist
Ich bin zertifizierter KI-Manager, ausgestellt von Austrian Standards, einer Zertifizierungsstelle gemäß ISO/IEC 17024.
Das belegt, dass ich eine Prüfung bestanden habe, mehr nicht. Es macht keine einzige Aussage auf dieser Seite richtiger. Belegt wird hier grundsätzlich an der Quelle, nicht mit einem Titel.
Was diese Seite ist
Ich schreibe hier in erster Linie für mich selbst.
Wer etwas baut und danach nicht aufschreibt, was dabei herausgekommen ist, macht denselben Fehler zweimal. Diese Seite ist mein Notizbuch: in den Beiträgen die Erfahrungen und die Rechtslage, bei der Wissensdatenbank ein System im Schaubild. Dass jemand mitliest, freut mich. Die Seite ist privat, ohne Werbung und ohne Newsletter.
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