Trinkwasser · ÖNORM EN 806-3
Nie laufen alle Hähne zugleich.
Jede Zapfstelle hat einen Belastungswert. Aus der Summe ergibt sich nach EN 806-3 der Spitzendurchfluss, daraus Rohrgröße und Druck an der ungünstigsten Stelle.
Gebäude
Zapfstellen je Wohnung
Beispielwerte, frei einstellbar
Keine Normwerte: im Projekt die Angaben des Herstellers und des Wasserversorgers einsetzen.
Nach ÖNORM EN 806-3:2006 (Tabelle 3.2, Bild B.1). Zähler, Rückflussverhinderer, Druckminderer und Einzelwiderstände mit einstellbaren Beispielwerten.
Schritte in Rechenreihenfolge
Nach ÖNORM EN 806-3:2006 (Belastungswerte Tabelle 2, Rohr Tabelle 3.2, Spitzendurchfluss Bild B.1, Druck 4.3, Geschwindigkeit 4.4), ÖNORM B 2531:2019 Abschnitt 4.4 und ÖNORM EN 806-2:2005. Druckverlust nach Darcy-Weisbach. Beispielwerte (Zählerklasse, Rückflussverhinderer, Druckminderer, Anteil der Einzelwiderstände) sind frei einstellbar. Auf der sicheren Seite: Zähler und Filter mit ihrem Höchstwert, Wohnungsleitung auf ganzer Länge mit dem Spitzendurchfluss der Wohnung. Gerechnet ab dem Wasserzähler, Kaltwasser 10 °C. Gilt nicht für Zirkulation, Dauerverbraucher und Spezial-Installationen.
Vereinfachte Vorbemessung zur Erklärung. Ersetzt keine Planung nach ÖNORM und EN.